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Anfänge einer typografischen Ambition?
Viele Jahre habe ich meine Empfindungen in Buchstaben und Schriftbildern zum Ausdruck gebracht. Durch Neigung, Strichstärke und Art des Strichs, sowie Spacing und Proportionen (unwissend, unbewusst, autodidakt). Zu guter letzt spielte natürlich die Colorierung eine ebenso große Rolle. Was mich dazu veranlasst hat diese alten Sketchbookauszüge zu veröffentlichen ist die Erkenntnis, dass all das was ich damals in meinen abstrakten Schriftbildern vermitteln wollte, heute stetig in die Betrachtung von typografischen Werken in meinem Job einfließen lasse und sie gebrauche. Das soll heißen, dass man Typografie nicht nur als Werkzeug betrachten sollte und “Grafitti” nicht nur als “Schmiererei”. Man kann sich in ein Schriftbild hinein versetzen und in jedem Buchstaben eine Haltung erkennen, die sich auf den Menschen übertragen lässt. Mit dieser Betrachtungsweise zu spielen und gegebenenfalls zu arbeiten macht riesen Spaß.
Ausprobieren!
